Nicht jede Push-Benachrichtigung erfüllt denselben Zweck. Eine Versandbestätigung und eine „Wir vermissen Sie”-Nachricht verfolgen komplett unterschiedliche Ziele, adressieren unterschiedliche Nutzergruppen und benötigen eigenes Timing. Werden sie gleich behandelt, sind hohe Opt-out-Raten und verschwendete Kampagnen die Folge — im DACH-Raum kommt das Risiko hinzu, bei fehlender Einwilligungsdokumentation gegen die DSGVO zu verstoßen.

Dieser Leitfaden erklärt die Arten von Push-Benachrichtigungen anhand zweier Dimensionen: wo die Nachricht erscheint und welches Ziel sie verfolgt. Für jede Art zeigen wir, was sie ist, wann sie sinnvoll ist und wie Sie sie sauber umsetzen. Wir zeigen außerdem, wie Pushwoosh diese Aufgaben unterstützt — mit Verhaltens-Segmentierung, dem Customer Journey Builder und Echtzeit-Analytics auf EU-Rechenzentrum-Infrastruktur.

Arten von Push-Benachrichtigungen nach Zustellkanal

Wo die Benachrichtigung erscheint, bestimmt, was sie leisten kann und wie Nutzer darauf reagieren. Hier sind die wichtigsten Zustellkanäle.

KanalFunktionsweiseGeeignet für
Mobile-App-PushZustellung über APNs (iOS) oder FCM (Android) auf Sperrbildschirm / Notification-TrayErinnerungen, Reaktivierung, transaktionale Updates, Promotions
Web-PushBrowserbasiert, keine App-Installation erforderlich, funktioniert auf Desktop und MobileE-Commerce-Aktionen, Content-Updates, Back-in-Stock-Alerts, Breaking News
Desktop-PushAus installierten Desktop-Apps (Slack, Spotify) oder PWAsSaaS-Alerts, Produktivitäts-Erinnerungen, interne Kommunikation
Wearable / IoTGlanceable Alerts auf Smartwatches, Fitness-Trackern, vernetzten Geräten (Connected Car)Gesundheitshinweise, Verkehrsmeldungen, Smart-Home-Benachrichtigungen
Wallet-PushAus Apple Wallet / Google Pay, gebunden an Pässe, Karten, TicketsFlug-Updates, ortsbezogene Coupons, Bonuspunkt-Änderungen
Kanal
1 / 5
Mobile-App-Push
Funktionsweise
Zustellung über APNs (iOS) oder FCM (Android) auf Sperrbildschirm / Notification-Tray
Geeignet für
Erinnerungen, Reaktivierung, transaktionale Updates, Promotions
Kanal
2 / 5
Web-Push
Funktionsweise
Browserbasiert, keine App-Installation erforderlich, funktioniert auf Desktop und Mobile
Geeignet für
E-Commerce-Aktionen, Content-Updates, Back-in-Stock-Alerts, Breaking News
Kanal
3 / 5
Desktop-Push
Funktionsweise
Aus installierten Desktop-Apps (Slack, Spotify) oder PWAs
Geeignet für
SaaS-Alerts, Produktivitäts-Erinnerungen, interne Kommunikation
Kanal
4 / 5
Wearable / IoT
Funktionsweise
Glanceable Alerts auf Smartwatches, Fitness-Trackern, vernetzten Geräten (Connected Car)
Geeignet für
Gesundheitshinweise, Verkehrsmeldungen, Smart-Home-Benachrichtigungen
Kanal
5 / 5
Wallet-Push
Funktionsweise
Aus Apple Wallet / Google Pay, gebunden an Pässe, Karten, Tickets
Geeignet für
Flug-Updates, ortsbezogene Coupons, Bonuspunkt-Änderungen

Mobile-App-Push-Benachrichtigungen

Diese Benachrichtigungen werden von einer installierten App über das Betriebssystem des Geräts versendet. Sie erscheinen auf dem Sperrbildschirm, im Notification-Tray und als Badge-Updates. Sie unterstützen Deep Linking — Nutzer landen direkt auf dem relevanten App-Screen.

iOS verlangt ein explizites Opt-in pro App. Android war historisch permissiver, führt mit neueren Versionen aber ebenfalls granularere Kontrollen ein. Beide Plattformen unterstützen Rich Media, individuelle Sounds und Action Buttons — mit Unterschieden im Detail. iOS bietet Critical Alerts für zeitkritische Nachrichten. Android hat Notification Channels für nutzerkontrollierte Kategorisierung.

Pushwoosh stellt SDKs für iOS und Android mit integrierter Verhaltens-Segmentierung bereit.

Typische Use Cases: Bestell-Updates, personalisierte Erinnerungen, Reaktivierungs-Nudges, Feature-Adoption-Prompts, Sicherheitshinweise.

Web-Push-Benachrichtigungen

Web-Push-Benachrichtigungen sind browserbasierte Nachrichten von Websites, für die der Nutzer eingewilligt hat. Keine App-Installation nötig. Sie erscheinen als native System-Benachrichtigungen auf Desktop und im Notification-Tray mobiler Browser.

Die Browser-Unterstützung ist breit: Chrome, Firefox, Edge, Opera. Safari auf macOS funktioniert ebenfalls — mobiles Safari unterstützt Web Push weiterhin nicht. Web Push umgeht Ad-Blocker und E-Mail-Spamfilter und eignet sich damit als Ergänzung zu anderen Kanälen.

Typische Use Cases: E-Commerce-Aktionen, Blog-Content-Updates, Back-in-Stock-Alerts, Breaking News, Warenkorbabbrecher-Reminder von Websites.

Desktop-Push-Benachrichtigungen

Desktop-Push kann aus Browsern stammen (Überschneidung mit Web Push) oder aus dedizierten Desktop-Apps wie Slack, Spotify oder Projektmanagement-Tools. Sie erscheinen im OS-Notification-Center und funktionieren unabhängig vom Browserfenster.

Typische Use Cases: SaaS-Tool-Alerts (Aufgabe zugewiesen, neuer Kommentar), Software-Update-Hinweise, interne Unternehmenskommunikation.

Wearable- und IoT-Benachrichtigungen

Glanceable Alerts für Smartwatches, Fitness-Tracker und vernetzte Geräte. Der Bildschirm ist klein, der Inhalt muss entsprechend knapp sein. Die meisten Wearable-Benachrichtigungen spiegeln, was auf dem gekoppelten Smartphone liegt — manche Apps senden wearable-spezifische Messages (Herzfrequenz-Alerts, Schritt-Ziele). Im DACH-Raum gewinnen auch Connected-Car-Benachrichtigungen an Bedeutung.

Typische Use Cases: Gesundheits-Erinnerungen, schnelle Message-Previews, Meeting-Alerts, Smart-Home-Benachrichtigungen (Türklingel, Paketzustellung).

Wallet-Push-Benachrichtigungen

Diese Benachrichtigungen kommen aus Apple Wallet oder Google Pay und sind an Pässe, Bonuskarten, Tickets oder Coupons gebunden. Sie können standortbasiert (beim Betreten eines Geschäfts) oder zeitbasiert ausgelöst werden (kurz vor dem Boarding). Der Pass aktualisiert sich automatisch — etwa, wenn sich das Gate ändert.

Typische Use Cases: Flug-Updates, ortsbezogene Coupon-Erinnerungen, Bonuspunkt-Änderungen, Event-Ticket-Reminder.

Arten von Push-Benachrichtigungen nach Kampagnenziel

Der Kanal ist das Zustellvehikel. Das Kampagnenziel entscheidet, ob die Benachrichtigung für den Nutzer einen Wert hat. Hier die wichtigsten Typen, sortiert nach Ziel.

Transaktionale Benachrichtigungen

Bestellbestätigungen, Versand-Updates, Passwort-Resets, Zahlungsbelege, Sicherheitshinweise und Terminerinnerungen. Nutzer erwarten diese Nachrichten. Sie sind nicht werblich, sondern informativ — zuverlässige Zustellung baut Vertrauen auf, was besonders im regulierten FinTech- und Gesundheitsumfeld der DACH-Region geschäftskritisch ist.

Was sie erfolgreich macht: Unmittelbarkeit (Versand zum Zeitpunkt des Events), Klarheit (keine Marketing-Floskeln, nur die Fakten) und Deep Linking (direkt zum relevanten Screen).

Beispiele:

  • „Ihre Bestellung #12345 wurde bestätigt. Voraussichtliche Zustellung: 28.10.”
  • „Passwort-Reset für Ihr Konto angefordert. Falls das nicht Sie waren, kontaktieren Sie den Support.”
  • „Ihr Flug LH249 startet an Gate C12. Boarding beginnt um 14:30.”

In Pushwoosh automatisiert der Customer Journey Builder trigger-basierte transaktionale Flows mit garantierter Zustellung. Echtzeit-Analytics zeigen, ob diese geschäftskritischen Nachrichten die Nutzer tatsächlich erreichen — auditfähig dokumentiert.

Promotions- und Sales-Benachrichtigungen

Typische Beispiele: Flash-Sales, Rabattcodes, Produkt-Launches, Pre-Orders, Saisonangebote und exklusive Deals. Push liefert diese Nachrichten schneller als E-Mail. Direkt auf dem Bildschirm erzeugen sie hohe Sichtbarkeit für zeitkritische Angebote — unter der Voraussetzung einer sauberen Opt-in-Dokumentation nach DSGVO.

Diese Benachrichtigungen funktionieren am besten, wenn sie Dringlichkeit erzeugen, Wert oder Rabatt klar nennen, Nutzer anhand ihres Verhaltens zielgerichtet ansprechen und einen starken Call-to-Action enthalten.

Beispiele:

  • „30 % auf alle Sommerkollektionen — nur 24 Stunden. Jetzt shoppen.”
  • „Neues Album von [Künstler:in] ist da. Jetzt hören.”
  • „Exklusives Angebot für Sie: 20 % auf Ihren nächsten Einkauf.”

Nutzen Sie Verhaltens-Segmentierung, um Nutzer anzusprechen, die bestimmte Produkte angesehen, aber nicht gekauft haben. A/B-Testing für Copy, Creative und CTA identifiziert, was wirklich konvertiert.

📖

Ausführlicher Leitfaden: Best Practices für Push-Benachrichtigungen.

Reaktivierungs- und Retention-Benachrichtigungen

Diese Benachrichtigungen adressieren Nutzer, die inaktiv geworden sind. Ziel: sie zurückholen, bevor sie endgültig abwandern. Einen bestehenden Nutzer zu halten, ist deutlich günstiger als einen neuen zu gewinnen — Retention-Push wirkt direkt auf den Customer Lifetime Value (CLV).

Beispiele:

  • „Ihr Warenkorb läuft ab. Schließen Sie den Kauf ab und erhalten Sie Gratisversand.”
  • „Lange nicht gesehen. Entdecken Sie, was es Neues in der App gibt.”
  • „Lern-Streak nicht abbrechen! Nur noch 5 Minuten.”

Nutzen Sie RFM-Segmentierung, um Nutzer mit hohem Abwanderungsrisiko zu identifizieren. Der Customer Journey Builder entwirft mehrstufige Reaktivierungs-Flows je nach Inaktivitätsstufe; A/B-Testing findet die Botschaft, die Nutzer tatsächlich zurückbringt.

Warenkorbabbrecher-Benachrichtigungen

Ein spezieller und besonders werthaltiger Typ der Reaktivierung. Nutzer mit Artikeln im Warenkorb haben Kaufabsicht signalisiert. Ein passend getimeter Push — bei Bedarf mit kleinem Anreiz — kann signifikant Umsatz zurückgewinnen.

Am besten wirken diese Benachrichtigungen, wenn sie schnell versendet werden (idealerweise innerhalb von 1 bis 2 Stunden), Produktnamen und Bild genau ausweisen und bei Nicht-Reaktion mit gesteigertem Anreiz nachfassen.

Beispiele:

  • „Etwas vergessen? Schließen Sie Ihre Bestellung für [Produktname] ab — inkl. Gratisversand.”
  • „Denken Sie noch über das blaue Kleid nach? 10 % Rabatt zur Entscheidungshilfe.”

Der Customer Journey Builder orchestriert automatisierte Warenkorb-Flows mit eskalierenden Anreizen. Dynamic Content liefert den exakten Produktnamen und das Produktbild.

Standortbasierte Benachrichtigungen

Tritt ein Nutzer in eine Geofence-Zone (nahe Ihrem Store, auf einer Messe, in einer bestimmten Region), können Sie einen kontextgenauen Push versenden. Dieser relevante Bezug erhöht die Handlungswahrscheinlichkeit und den Store-Footfall. In der DACH-Region gelten für ortsbezogene Daten jedoch strenge DSGVO-Anforderungen: Standort-Tracking benötigt eine explizite, informierte Einwilligung.

Erfolgsfaktoren: Präzision (enge Geofences, nicht ganze Städte), Relevanz (das Angebot muss zum Ort passen) und Zurückhaltung (nicht bei jedem Vorbeigehen auslösen).

Beispiele:

  • „Willkommen bei [Storename]! Zeigen Sie diese Nachricht an der Kasse und erhalten Sie heute 15 % Rabatt.”
  • „Sie sind in der Nähe des Stadions. Vergessen Sie Ihre Tickets nicht!”

Pushwoosh unterstützt Geolocation-Targeting mit Geofences und Beacons. In Kombination mit dem Customer Journey Builder wird der Standort zu einem Knoten in einem größeren Kampagnen-Flow — mit sauberer Consent-Dokumentation.

Event-gesteuerte und zeitkritische Benachrichtigungen

Diese Benachrichtigungen reagieren auf eine konkrete Nutzeraktion, -inaktion oder ein externes Ereignis. Beispielsweise: Ein Nutzer sieht sich eine Kategorie an, kauft aber nicht — Nachfassen. Preis eines Wishlist-Artikels sinkt — Alert senden. Webinar beginnt in 15 Minuten — Erinnerung.

Erfolgsfaktoren: Geschwindigkeit (der Trigger-zu-Zustell-Abstand sollte minimal sein), Spezifität (konkreten Bezug zum Event herstellen) und ein klarer nächster Schritt.

Beispiele:

  • „Breaking: [Zusammenfassung des Ereignisses]. Jetzt lesen.”
  • „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, [Name]! Ein Gutschein extra für Sie.”
  • „Ihr Lieblingsteam spielt in 15 Minuten. Jetzt einschalten.”

Verhaltens-Segmentierung mit Tags und Events erkennt In-App-Aktionen wie „Kategorie X angesehen” oder „zur Wishlist hinzugefügt”. Der Customer Journey Builder löst die passende Nachricht zum richtigen Zeitpunkt aus.

Rich-Media- und interaktive Benachrichtigungen

Reine Text-Push sind leicht zu übersehen. Formate wie ein Bild-Carousel mit Produkten, eine GIF-Vorschau eines neuen Features oder Action Buttons (Add-to-Cart ohne App-Öffnung) erzielen konsistent höhere Tap-Through-Raten als reiner Text.

Erfolgsfaktoren: hochwertige Visuals (keine Stockfotos), interaktive Elemente, die Reibung reduzieren („Kaufen”-Button direkt in der Benachrichtigung) und Testing (nicht jedes Rich-Format passt zu jeder Zielgruppe).

Beispiele:

  • [Bild-Carousel] „Entdecken Sie die neue Kollektion. Wischen Sie für mehr.”
  • [GIF] „So funktioniert das neue Feature. Tippen Sie zum Ausprobieren.”
  • [Action Buttons] „Ihre Bestellung ist abholbereit. Abholen / Termin ändern.”

Pushwoosh unterstützt Rich Push Notifications mit Bildern, GIFs, Video, Carousels und individuellen Action Buttons direkt aus dem Visual Editor.

Social- und Community-Benachrichtigungen

Freundschaftsanfragen, Kommentare, Erwähnungen, Leaderboard-Updates, neue Inhalte von Accounts, denen Nutzer folgen. Diese Benachrichtigungen nutzen soziale Motivation und halten Nutzer aktiv. Besonders wirksam für Apps mit Community- oder Multiplayer-Komponente.

Beispiele:

  • „[Name] hat Ihren Post kommentiert. Jetzt ansehen.”
  • „Sie wurden auf einem neuen Foto markiert!”
  • „Ihr Streak läuft weiter! Loggen Sie sich ein.”

Dynamic Content setzt den Freund-Namen, den Post-Titel oder den relevanten Kontext ein. Event-basierte Trigger in Pushwoosh feuern sofort beim Eintritt des sozialen Events.

Feedback-, Bewertungs- und Umfrage-Anfragen

Timing ist entscheidend. Eine Bewertungsabfrage direkt nach einer positiven Erfahrung (erfolgreiche Zahlung, abgeschlossene Aufgabe, erreichter Meilenstein) liefert deutlich bessere Ergebnisse als eine zufällige Abfrage.

Beispiele:

  • „Wie war Ihre Fahrt mit [Fahrer:in]?” (Ridesharing-App)
  • „Gefällt Ihnen [App-Name]? Bewerten Sie uns im App Store — 10 Sekunden.”
  • „Helfen Sie uns besser zu werden. Kurze 2-Minuten-Umfrage.”

A/B-Testing identifiziert Formulierung und Timing mit der höchsten Response-Rate. In-App-Messages eignen sich als Follow-up für ausführlichere Umfragen.

Loyalty- und Rewards-Benachrichtigungen

Punkte-Updates, Stufen-Aufstiege, exklusive Member-Angebote, Geburtstags-Prämien. Sie würdigen loyale Nutzer und geben ihnen einen Grund zu bleiben. Loyalty-Push wirkt direkt auf CLV und Wiederkaufsraten.

Beispiele:

  • „Sie haben 50 Bonuspunkte verdient! Jetzt einlösen.”
  • „Glückwunsch, [Name]! Sie sind jetzt Gold-Mitglied mit exklusiven Vorteilen.”
  • „Als Dankeschön für Ihre Treue: 10 % auf Ihre nächste Bestellung.”

Dynamic Content zeigt den Loyalty-Status und die individuellen Rewards pro Nutzer. RFM-Segmentierung adressiert VIP-Kund:innen mit exklusiven Angeboten.

Cross-Channel-Orchestrierung

Push ist nur ein Kanal. In Kombination mit E-Mail, In-App und SMS erreichen Sie Nutzer dort, wo sie sind. Reagiert ein Nutzer nicht auf einen Warenkorb-Push, schließt sich eine E-Mail an. Ein Welcome-Push kann eine In-App-Onboarding-Tour starten, SMS dient als Fallback für kritische Alerts.

Beispiel-Flow: Cart-Reminder via Push. Keine Reaktion nach 1 Stunde → E-Mail. Immer noch nichts → In-App-Message in der nächsten Session.

Der Customer Journey Builder bildet das ab. Visuelle Flow-Definition mit bedingter Logik, Segment-Splits und Reachability-Check-Nodes, die automatisch auf den nächsten geeigneten Kanal fallbacken.

Jede Art von Push-Benachrichtigung aus einer Plattform orchestrieren

Verhaltens-Segmentierung, kanalübergreifende Journeys und Echtzeit-Analytics — DSGVO-konform, mit EU-Rechenzentrum.

Demo anfragen

Push-Benachrichtigungen vs. andere Engagement-Kanäle

Push ist nicht das einzige Tool. Der Vergleich mit anderen Kanälen hilft bei der Kanalwahl.

PushIn-App-MessagesE-MailSMS
ZustellungAußerhalb der App, Sperrbildschirm / Notification-TrayInnerhalb der App, während aktiver SessionInbox, später gelesenMobilfunk, ohne Internet
GeschwindigkeitSofortSofort (wenn Nutzer in-App)Minuten bis StundenSofort
Rich MediaBilder, GIFs, Video, Action ButtonsFull-HTML, interaktive OverlaysFull-HTML, AnhängeNur Text (MMS für Media)
KostenKostenlos (Plattformgebühr)Kostenlos (Plattformgebühr)Kostenlos bis niedrigKosten pro Nachricht
Geeignet fürDringlichkeit, Reaktivierung, zeitkritische AngeboteOnboarding, kontextbezogene Promos, UmfragenNewsletter, ausführliche Inhalte, transaktionale ZusammenfassungenKritische Alerts, 2FA, Fallback-Kanal
1 / 5
Zustellung
Push
Außerhalb der App, Sperrbildschirm / Notification-Tray
In-App-Messages
Innerhalb der App, während aktiver Session
E-Mail
Inbox, später gelesen
SMS
Mobilfunk, ohne Internet
2 / 5
Geschwindigkeit
Push
Sofort
In-App-Messages
Sofort (wenn Nutzer in-App)
E-Mail
Minuten bis Stunden
SMS
Sofort
3 / 5
Rich Media
Push
Bilder, GIFs, Video, Action Buttons
In-App-Messages
Full-HTML, interaktive Overlays
E-Mail
Full-HTML, Anhänge
SMS
Nur Text (MMS für Media)
4 / 5
Kosten
Push
Kostenlos (Plattformgebühr)
In-App-Messages
Kostenlos (Plattformgebühr)
E-Mail
Kostenlos bis niedrig
SMS
Kosten pro Nachricht
5 / 5
Geeignet für
Push
Dringlichkeit, Reaktivierung, zeitkritische Angebote
In-App-Messages
Onboarding, kontextbezogene Promos, Umfragen
E-Mail
Newsletter, ausführliche Inhalte, transaktionale Zusammenfassungen
SMS
Kritische Alerts, 2FA, Fallback-Kanal

Die besten Ergebnisse entstehen durch Kanalkombination. Der Customer Journey Builder orchestriert Push, In-App, E-Mail und SMS in einem Flow — Kanäle ergänzen sich statt zu konkurrieren.

Best Practices für leistungsfähige Push-Kampagnen

Nach Verhalten segmentieren, nicht nur nach Demografie

Alter und Standort zeigen, wer der Nutzer ist. In-App-Events, Kaufhistorie und Engagement-Muster zeigen, was er will. Verhaltensbasiertes Targeting kann die Click-Through-Rate im Vergleich zu Massenversand um das Zwei- bis Dreifache steigern.

Pushwoosh Verhaltens-Segmentierung mit Tags und Events plus RFM-Segmentierung bildet präzise Zielgruppen. Dynamic Content passt Nachrichteninhalte pro Nutzer skalierbar an.

Timing und Frequenz optimieren

Notification Fatigue ist der Hauptgrund, warum Nutzer Push-Benachrichtigungen deaktivieren. Zu früh, zu spät, zu häufig — und die Aufmerksamkeit ist weg. Berücksichtigen Sie Zeitzonen, Tagesrouten und die Dringlichkeit der Botschaft. Nutzen Sie Frequenz-Limits zur Steuerung der täglichen / wöchentlichen Sendemenge.

Pushwoosh AI-gestützte Send-Time-Optimization wählt pro Nutzer das beste Zustellfenster anhand der Engagement-Historie. Frequency Capping ist eingebaut.

Prägnante, handlungsorientierte Copy schreiben

Mit Wert starten, nicht mit dem Markennamen. Starke Verben, Dringlichkeit oder Neugier erzeugen, maximal 3 Zeilen. Ergänzen Sie Rich Media — Bilder und GIFs steigern die CTR konsistent. Jede Push-Nachricht braucht genau ein Ziel und einen CTA.

Kontinuierlich A/B-testen

Vertrauen Sie nicht auf Ihr Bauchgefühl. Testen Sie Headlines, Text, CTAs, Bilder, Sendezeiten und Segmente. Eine CTR-Steigerung von 5 % pro Quartal ergibt über das Jahr 22 %. Pushwoosh A/B-Testing ermöglicht mehrere Varianten parallel und trackt Ergebnisse auf statistische Signifikanz.

Wichtige Push-Kennzahlen

Ohne Kennzahlen raten Sie. Diese Zahlen zählen:

KennzahlWas sie zeigt
Opt-in-RateWie effektiv Ihre Einwilligungsstrategie ist — besonders relevant nach DSGVO
ZustellrateOb Nachrichten die Geräte tatsächlich erreichen
Click-Through-Rate (CTR)Wie relevant und überzeugend Ihr Inhalt ist
Conversion-RateOb Klicks zu Geschäftsergebnissen führen
Churn-RateOb Ihre Benachrichtigungen Nutzer halten oder vertreiben
Unsubscribe-RateOb Sie zu häufig oder zu irrelevant senden
Kennzahl
1 / 6
Opt-in-Rate
Was sie zeigt
Wie effektiv Ihre Einwilligungsstrategie ist — besonders relevant nach DSGVO
Kennzahl
2 / 6
Zustellrate
Was sie zeigt
Ob Nachrichten die Geräte tatsächlich erreichen
Kennzahl
3 / 6
Click-Through-Rate (CTR)
Was sie zeigt
Wie relevant und überzeugend Ihr Inhalt ist
Kennzahl
4 / 6
Conversion-Rate
Was sie zeigt
Ob Klicks zu Geschäftsergebnissen führen
Kennzahl
5 / 6
Churn-Rate
Was sie zeigt
Ob Ihre Benachrichtigungen Nutzer halten oder vertreiben
Kennzahl
6 / 6
Unsubscribe-Rate
Was sie zeigt
Ob Sie zu häufig oder zu irrelevant senden

Pushwoosh Analytics bietet Echtzeit-Dashboards für alle Metriken, mit Drill-down auf Kampagnen- und Segment-Ebene — auditfähig dokumentiert.

Retention und Conversions mit Pushwoosh verbessern

Bessere Push-Performance bedeutet nicht mehr Nachrichten. Sondern: die richtige Art von Benachrichtigung an den richtigen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt im Customer Journey — und die Messbarkeit der Wirkung.

Pushwoosh bietet Verhaltens-Segmentierung, RFM-Segmentierung, A/B-Testing, Rich Push Notifications und einen visuellen Customer Journey Builder zur Orchestrierung von Kampagnen über Push, E-Mail, SMS und In-App — aus einer Plattform. DSGVO-konform, mit EU-Rechenzentrum, SOC 2 Type I, ISO 27001:2022 und HIPAA.

Pushwoosh in Aktion sehen
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Häufig gestellte Fragen

Push erreicht Nutzer auch dann, wenn sie nicht in der App sind — auf dem Sperrbildschirm oder im Notification-Tray. In-App-Messages erscheinen ausschließlich während einer aktiven Session. Beide sind Teil einer vollständigen Engagement-Strategie und entfalten ihre Wirkung am besten in Kombination.

Valentina Stepanova
Content-Marketing-Autorin bei Pushwoosh
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