Weitere Mai-Updates sind eingetroffen — wie in vol.1 versprochen.

Und das ändert sich konkret 👇

E-Mail-Subscription-Kategorien lassen sich jetzt einfacher verwalten 📩

In Q1 haben wir ein umfangreiches E-Mail-Upgrade ausgeliefert, inklusive eines Subscription Preference Centers — Abonnenten können Kategorien wie Newsletter, Promotional oder Product Updates einzeln auswählen, statt nur einen pauschalen Abmelde-Button zu drücken. Aus DSGVO-Sicht ist das mehr als ein UX-Detail: Granulare Einwilligungen pro Kategorie erfüllen den Grundsatz der Zweckbindung nach Art. 5 Abs. 1 lit. b DSGVO sauberer als eine globale Marketing-Einwilligung. Zwei operative Verbesserungen in diesem Monat reduzieren den manuellen Aufwand bei der Verwaltung dieser Kategorien deutlich:

✅ Nutzer beim Anlegen einer Kategorie automatisch abonnieren

Beim Anlegen einer neuen Kategorie im Preference Center können Sie jetzt zwei Schalter aktivieren: Neue Nutzer automatisch abonnieren (abonniert alle Nutzer, die sich ab diesem Zeitpunkt registrieren) und Bestehende Nutzer abonnieren (abonniert Ihre aktuelle Basis beim Speichern).

Was sich ändert: Eine neue Kategorie anzulegen bedeutete bisher einen Folgeschritt — ein Tag-Update oder ein Import — bevor überhaupt jemand drin war. Jetzt passiert beides direkt in den Kategorie-Einstellungen.

Wichtig aus Compliance-Sicht: Beide Schalter setzen voraus, dass die betroffenen Nutzer bereits eine gültige Marketing-Einwilligung erteilt haben. Sie ersetzen also keinen Opt-in, sondern erweitern eine bestehende Einwilligung um eine neue, klar benannte Kategorie — dokumentiert im Audit-Log Ihres Pushwoosh-Accounts.

Schalter Auto-subscribe und Subscribe existing users in den E-Mail-Subscription-Kategorie-Einstellungen

📥 Subscription-Kategorien per CSV importieren

Sie können das Tag Subscribed Email Categories jetzt per CSV-Datei in einem Schritt für viele Nutzer aktualisieren.

Was sich ändert: Eine Migration von Preference-Daten aus einer anderen Plattform (oder eine einmalige Korrektur für eine größere Nutzergruppe) braucht keinen Custom-Import-Flow und kein Developer-Ticket mehr — gerade beim Wechsel von einem CleverPush-, Emarsys- oder Mailingwork-Setup auf Pushwoosh ein wiederkehrender Aufwand.

Da die CSV-Verarbeitung vollständig auf der Pushwoosh-Plattform mit EU-Datenresidenz, ISO 27001:2022 und SOC 2 Type I stattfindet, verlassen die Preference-Daten Ihrer Abonnenten den DSGVO-konformen Rahmen nicht.

Dialog zum CSV-Import von Subscription-Kategorien in Pushwoosh

E-Mail-Subject und Absender pro Journey-Schritt überschreiben ✉️

Das Email-Element im Customer Journey Builder erlaubt es jetzt, Betreffzeile und Absenderdetails direkt auf dem Schritt zu setzen — ohne das zugrundeliegende E-Mail-Preset anzufassen.

Für jeden Email-Schritt wählen Sie:

BetreffzeileCustom (eine Betreffzeile, die nur für diesen Schritt gilt) oder From preset (die Betreffzeile aus dem Preset, mit Auto-Sync, falls das Preset später aktualisiert wird).

Subject-Line-Override-Einstellungen auf einem Customer-Journey-Email-Schritt

Absender-DatenSpecify manually (From Email, From Name und optional eine Reply-to-Adresse nur für diesen Schritt) oder From preset (übernehmen und automatisch synchronisieren).

Sender-Override-Einstellungen auf einem Customer-Journey-Email-Schritt

Was sich ändert: Kein Klonen eines Presets mehr, nur um Betreff oder Absender für einen einzelnen Schritt zu tauschen. Subject-Line-A/B-Tests lassen sich umsetzen, indem Sie einen A/B/n-Split vor zwei Email-Elemente setzen und jedem einen eigenen Custom-Subject geben. Antworten gezielt an das richtige Team routen — support@unternehmen.de auf einem Schritt, vip@unternehmen.de auf einem anderen, ohne Inhalte zu duplizieren.

Für DACH-Setups besonders relevant: Sie können Tochtergesellschaften oder GmbH-Marken (z. B. info@marke-de.de und info@marke-at.at für DE und AT) sauber auf separate Reply-to-Adressen verteilen — ohne für jede Variante ein eigenes Preset zu pflegen.

Alles rund um die Abrechnung an einem Ort 💳

Die Billing-Seite wurde überarbeitet. Tarifdetails, Verbrauch, Rechnungen, Zahlungsmethoden und die tägliche Request-Nutzung von ManyMoney AI liegen jetzt auf einer einzigen Seite unter My account → Billing.

Was sich ändert: Kein Hin- und Herklicken zwischen mehreren Bildschirmen mehr, um ein Tariflimit zu prüfen, eine Rechnung herunterzuladen oder eine Karte zu aktualisieren. Öffnen Sie Billing — und Sie sehen alles auf einen Blick:

  • Overview — Tarifname, Abrechnungszyklus, nächstes Zahlungsdatum, geschätzter Gesamtbetrag für den Zeitraum, Rechnungskontakt, MAU- und E-Mail-Versand-Verbrauch gegen Ihre Tariflimits sowie die tägliche Request-Nutzung von ManyMoney AI inklusive Reset-Zeit (jetzt kostenlos in jedem Tarif enthalten 😎).
  • Invoices — Rechnungshistorie mit PDF-Download für jeden Abrechnungszeitraum (relevant für Ihre GoBD-konforme Belegablage).
  • Payment methods — Karten und PayPal, mit deutlich markiertem Standard.
Überarbeitete Pushwoosh-Billing-Seite mit Overview, Invoices und Payment Methods auf einem Bildschirm

Updates selbst ausprobieren

Jedes der oben genannten Features ist live und in Ihrem Konto sofort einsatzbereit.

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Eine vollständige Übersicht aller zuletzt ausgelieferten Änderungen finden Sie in den Release Notes.


Valentina Stepanova
Content-Marketing-Autorin bei Pushwoosh
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